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Tag der Lehre

In den heutigen Lehrlingen liegt der zukünftige Erfolg der Hotel- und Gastgewerbebranche

GMC Dieter Fenz
Präsident GMC / Vienna Marriott Hotel
"Als Vorsitzender des General Managers Council und Hoteldirektor des Vienna Marriott Hotel freut es mich besonders, dass die Vienna‘s Leading Hotels bei der heurigen Lehrberufsmesse 2017 teilnehmen.

In unsere Hotels ist es selbstverständlich, dass junge und motivierte Menschen für die Berufe im Hotel- und Gastgewerbe ausgebildet werden, denn in ihnen liegt die Zukunft und der Erfolg für die gesamte Branche. Sie tragen durch ihr Kompetenz, Engagement und Aufmerksamkeit maßgeblich dazu bei, den Aufenthalt unserer Gäste zu einem einzigartigen Erlebnis zu machen. Ich freue mich auf zahlreiche Messe-TeilnehmerInnen und wünsche alles Gute!"

Berufsausbildung in der Spitzenhotellerie ebnet Karriereweg

Viennas Leading Hotels Mag. Viktoria Arnold
Director of Human Resources, Hotel Imperial
"Die Wiener GMC-Hotels bilden insgesamt jährlich rund 400 Lehrlinge aus – in den Berufen Koch/Köchin, Restaurantfachmann/frau, Hotel- und GastgewerbeassistentIn und Konditor/In. Die Lehrlinge werden durch erfahrene, zertifizierte LehrlingsausbilderInnen, die ihrerseits regelmäßig ihre Befähigung optimieren, nach den bestmöglichen Lehrmethoden ausgebildet. Neben umfangreicher betrieblicher Praxis bieten die Hotels ihren Lehrlingen auch eine Vielzahl von Trainings, Spezialkursen und Wettbewerben. Ziel ist, den jungen Menschen jene berufliche Qualifikationen zu vermitteln, die sowohl die nach wie vor weltweit gesuchte hochwertige österreichische Handwerkstradition enthalten als auch dem modernen „state of the art“ der Tourismus- und Hotelbranche entsprechen.

Die Tourismuswirtschaft ist in Österreich krisenfest und global wachsend: Fachkräfte mit Persönlichkeit und Motivation sind überall gesucht, können ihren Arbeitsplatz wählen und je nach Einsatz schon in jungen Jahren attraktive Gehälter erzielen. Mit der Berufsausbildung in einem der Wiener GMC-Hotels ist der Karriereweg geebnet: Die ausgelernten jungen Damen und Herren werden nach dem Lehrabschluss vom Fleck weg engagiert. Einige bleiben im Lehrbetrieb in fixer Anstellung; die Mehrheit zieht es in andere renommierte Häuser, um dort ihre Berufspraxis zu vervollkommnen. Durch den globalen Hintergrund der meisten Wiener GMC-Hotels steht den jungen AbsolventInnen auch die ganze faszinierende Fülle unterschiedlicher Marken und Stile der internationalen Spitzenhotellerie weltweit offen. Der Traum, es vom Lehrling zum General Manager (HoteldirektorIn), vom Jungkellner zum Chef des eigenen Restaurants oder vom Kochlehrling zum international bekannten Spitzenkoch zu schaffen, ist mit der Ausbildung in einem Tourismus-Beruf gelebte Wirklichkeit."

So weit wäre ich nie ohne meine Leidenschaft für diesen Beruf gekommen!

Elisabeth Schimpf Rebecca Komolka - 2. Lehrjahr zur Hotel- und Gastgewerbeassistentin im Palais Hansen Kempinski Vienna
"Es macht mir großen Spaß, jeden Tag neue Menschen kennenzulernen und diese Leidenschaft kann ich in meiner Lehre zur Hotel- und Gastgewerbeassistentin jeden Tag aufs Neue ausleben! Die verschiedenen Stationen im Palais Hansen Kempinski Vienna wie das Bankett, die Lobby Bar oder auch die Tätigkeit als Page geben einen guten Einblick in die unterschiedlichen Bereiche eines internationalen Luxushotels. Nach dem positiven Abschluss meines ersten Lehrjahrs kann ich schon sicher sagen, dass ich die richtige Wahl für meine Zukunft in der Hotellerie getroffen habe."

Lehre im Hotel MELIÁ VIENNA

Olivia Olivia Christopher - Restaurantfachfrau
Ich bin nun im 3 Lehrjahr in der Ausbildung zur Restaurantfachfrau und stehe kurz vor meiner Lehrabschlussprüfung. Während meiner Ausbildung habe ich an den österreichischen Staatsmeisterschaften teilgenommen und das Hotel Meliá Vienna als auch Wien würdig vertreten. Ich bin stolz, die Silbermedaille hierfür erhalten zu haben. Ebenso habe ich am Berufsschulwettbewerb Wien teilgenommen und den Ersten Platz gemacht. Ich habe diesen Beruf gewählt, da die Abwechslung mit den Menschen und die Zusammenarbeit im Team jeden Tag aufs Neue Freude bereiten. Es ist toll zu sehen, wie sehr man Gäste glücklich machen kann, in dem man aufmerksam ist und sich Zeit für sie nimmt. Darüber hinaus bin ich stolz, im DC Tower meine Lehre abschließen zu dürfen und auch im Anschluss einen Arbeitsplatz bei Meliá Vienna bereits gesichert weiß.

Warum ich Koch geworden bin?

Christoph Tuscher Christoph Tuscher - Vienna Marriott Hotel
Ich habe mich schon von klein auf für das Kochen interessiert. Daher habe ich bereits meine berufspraktischen Tage im Vienna Marriott Hotel in der Küche absolviert. Während meiner 3-jährigen Lehrzeit als Koch konnte ich meine Leidenschaft, das Kochen, zum Beruf machen. Ich durchlief die verschiedenen Posten in der Küche, wie zum Beispiel den Frühstücksbereich, Saucier, Entrêmetier und Gardemanger. Besonders gerne arbeite ich am Saucier, weil das Zubereiten von Fleisch und Fisch meine große Leidenschaft ist Die Arbeitstage in der Küche sind zwar manchmal anstrengend, aber es gefällt mir sehr im Team zu arbeiten und meine eigenen Ideen in die Gerichte einzubringen. Die Lehre im Vienna Marriott Hotel war sehr abwechslungsreich und ich konnte viele Erfahrungen, unter anderem bei den Junior Skills Austria, sammeln, die mir in meinem weiteren Berufsleben weiterhelfen werden. Nachdem ich meine Lehrabschlussprüfung mit gutem Erfolg bestanden habe, freue ich mich, meinen beruflichen Werdegang im Vienna Marriott Hotel fortzusetzen.

If you wanna shine like a star, you gotta burn like one first.

Marlene Schlaeffer Marlene Schläffer - auszubildende Köchin im 2. Lehrjahr im The Ritz-Carlton, Vienna
Der wichtigste Ratschlag in deinem Leben
If you wanna shine like a star, you gotta burn like one first. Klingt vielleicht ein bisschen radikal, aber ich finde zum Erwachsenwerden gehört auch dazu, zu realisieren, dass man selbst dafür verantwortlich ist, wer man ist, wo man ist und wer mal einmal sein wird und wo man hinkommt. Und von „nix“ kommt eben „nix“!

Wer bist du und was machst du?
Mein Name ist Marlene Schläffer und bin auszubildende Köchin im 2. Lehrjahr im The Ritz-Carlton, Vienna.

Was ist das Coolste an deiner Ausbildung?
Die Mischung aus gefordert und gefördert werden. Es gibt klare Regeln und Vorschriften, an die sich gehalten werden muss. Aber darüber hinaus gibt es noch unendlich Luft nach oben, und wer, wenn nicht wir jungen Menschen (die Zukunft) hat so gut die Möglichkeit, nach den Sternen zu greifen?

Was ist die größte Herausforderung?
Manchmal ist es schwer, das Privatleben und den Beruf unter einen Hut zu bekommen. Man hat halt einen ganz anderen Rhythmus, wie die meisten Mitmenschen. Was viele an der Gastronomie als so abschreckend empfinden, finde ich aber mittlerweile echt angenehm. Durch die Schnelllebigkeit eines großen Betriebs und die Flexibilität, die man an den Tag legen muss, lernt man viel mehr im Moment zu leben. Mittlerweile kann ich es mir gar nicht mehr vorstellen, ganz „normal“ montags bis freitags, früh bis spät zu arbeiten. Ich genieße es, nicht so sehr vorauszuplanen und das Leben viel mehr zu nehmen, wie es eben kommt. Trotzdem weiß ich, dass ich grundsätzlich auch immer die Möglichkeit habe, meine freien Tage im Voraus einzuplanen, wenn etwas Wichtiges ansteht.

Worum geht’s in deiner Ausbildung?
Einerseits geht es grundsätzlich darum, kochen zu lernen. Schneidetechniken, Zubereitungsarten, verschiedenste Verfahren. Dies wird durch den Berufsschulbesuch (zweimal fünf Wochen Blockunterricht in der BS Längenfeldgasse) unterstützt. Andererseits geht es aber, meiner Meinung nach, darum, zu lernen, Verantwortungsbewusstsein zu entwickeln. Als junger Erwachsener hat man oft Angst davor, Verantwortung zu übernehmen. Durch die Begleitung der Arbeitskollegen und Vorgesetzten, ist es in der Lehre möglich, Schritt für Schritt in diese Rolle reinzuwachsen. Sehr hilfreich ist dabei ist im besten Fall das Wissen, dass immer jemand da ist, an den man sich wenden kann.  

Wie bist du zu der Ausbildung gekommen?
Ich bin am Salzburger Land aufgewachsen und habe ein Oberstufengymnasium mit Maturaabschluss absolviert. Danach bin ich nach Innsbruck gezogen um zwei Semester an der Universität zu studieren. Da wurde mir dann bewusst, wie sehr ich mich doch nach dem praktischen Arbeiten und dem Gefühl, etwas mit den Händen zu machen, sehne. Als kleines Mädchen wollte ich schon eine Kochlehre machen. Und diesem Ruf bin ich dann wieder gefolgt. Bis nach Wien hat es mich gezogen. Die völlig richtige Entscheidung, besser hätte ich sie wahrscheinlich nicht treffen können. Zusätzlich wurde meine Lehrzeit durch die Matura um ein ganzes Jahr verkürzt, ein großartiges Angebot vom Staat, wie ich finde!

Welche Eigenschaften sollte man mitbringen?
Neugierde, Biss und Teamfähigkeit. Eigenschaften, wie Stressresistenz, Verantwortungsbewusstsein, Durchhaltevermögen und die „Nerven aus Stahl“ kommen dann ganz von selbst. Ich persönlich möchte jeden Tag dazulernen und mich weiterentwickeln. Ohne ein Teil des Teams zu sein, wäre das natürlich nicht möglich. Es ist wichtig, mit dem Team zu kommunizieren. Ich finde es immer wieder schade, zu sehen, wie viele junge Menschen über den Tellerrand des Titels „Lehrling“ nicht hinausschauen, wenn man das möchte, kann man wirklich jeden Tag in den verschiedensten Formen dazulernen und sich einbringen. Das Zielführendste für mich und meine Position ist dabei die Frage „Was kann ich für das Team tun?“ und nicht „Was kann das Team für MICH tun?“

Köchin im Hilton Wien

Larissa Rois erzählt von ihrer Lehre als Köchin im Hilton Wien.
 

Lehre im Hotel Sans Souci Wien

Eine Lehre im 5 Sterne Hotel Sans Souci Wien ist mehr als nur ein Job.
Leidenschaft trifft auf Professionalität. Im Boutique Hotel wachsen die Lehrlinge zum Restaurantfachmann / zur Restauranfachfrau nicht nur im klassische Service sondern auch in ihren Umgangsformen, ihrem Teamgeist und ihrer Persönlichkeit.

Daniel Gandl & Pascal Pummer - Lehrlinge im Sans Souci Wien & Restaurant Veranda
Benjamin Kraft - Restaurantleiter Restaurant Veranda

(C)Video Raphael Berthol

Nie aufgeben. Immer weitermachen!

Stefan Zubanovic, abgeschlossene Lehre zum Koch
“Das Coolste an der Lehre ist, wenn man sieht: jede einzelne Speise hat man selber gemacht“. Die Lehre beginnt mit den Basics, beispielsweise dem richtigen Schneiden und know-how der Gararten. Im zweiten Lehrjahr übernimmt man selbstständig Aufgaben und somit mehr Verantwortung. Im dritten Lehrjahr folgt die Vorbereitung auf die Abschlussprüfung. Ein wichtiger Ratschlag von Stefan: “Jeder muss Ziele haben. Wofür es sich dann zu arbeiten lohnt. Ich habe mittlerweile meine Lehre abgeschlossen und bin sehr glücklich über meine Berufswahl, ich arbeite mittlerweile in einem Sternerestaurant in Salzburg – das was ich mir immer erträumt habe."
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